Galerie Bremsgewichtstafeln

Stand: 12.04.2008

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Ursprünglich war nur die Bremsbauart mit dem Wort Luftdruckbremse, ab 1928 Druckluftbremse an den Reichsbahnlokomotiven angebracht. Ab 1934 war zusätzlich die Anschrift des Dienstgewichts und der Bremsgewichte vorgeschrieben. Dabei waren die Abkürzungen Br. Gew., die Buchstaben der Bremsstellungen P und G und die Bremsgewichte eingerahmt. An Dampflokomotiven scheint man diese Anschriften jedoch nicht sogleich angebracht zu haben, lediglich an elektrischen Lokomotiven lassen sich in jenen Jahren bereits dies Angaben entdecken. Erst 1940 wurde auch in der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (gültig ab 1. Mai 1940) die Anschrift der Bremsgewichte an den Lokomotiven gesetzlich vorgeschrieben. Spätestens dann haben auch die Dampflokomotiven diese Anschriften erhalten.

Die Bremsbauart war bis 1927 zum Beispiel in der Form Luftdruckbremse (Knorr mit Z.u.G-P) an den Lokomotiven angebracht. Das bedeutet: Luftdruckbremse Bauart Knorr mit Zusatzbremse und Umstelleinrichtung für Güter- und Personenzüge. Ab 1928 war dann die physikalisch richtige Bezeichnung: Druckluftbremse (Knorr mit Z. u. G-P) vorgeschrieben.

1940 entfiel der Streifen, mit dem die Bremsgewichtsanschriften an den Seitenwänden von Lokomotiven bzw. Schlepptender eingerahmt waren. Statt dessen wurde vor den Buchstaben für die Bremsstellungen eine eckige Klammer eingefügt.

Ab Mitte der dreißiger Jahre wurde an den Lokomotiven zusätzlich die Bremsgestängebauart angegeben, wenn sie der Nachstellanweisung entsprach. 

Mit Zeichnung RZA Gttingen Fld 41.20 Bl. 4 und Fld 24.21 Bl. 7 vom 21. Juli 1947 wurden für Tender und für Tenderlokomotiven Gussschilder aus GAl-Si Mg oder GAl-Si vorgesehen. Ab Dezember 1960 G-AlSi 10Mg bzw. G-AlSi 12.

Neubau- und Rekodampfloks der DB erhielten z.T. entsprechende Schilder aus Rotguss, wobei Steckziffern aus Aluguss verwendet wurden. Die Buchstaben sind in fetter Engschrift, die Zahlen in fetter Mittelschrift nach DIN 1451 in einer Höhe von 40mm gegossen worden.  

Für Neubauelektroloks waren mit Zeichnung EZA München Fle 24.21 Bl. 1 vom 11. März 1950 zunächst komplett gegossene Siluminschilder (ohne Steckziffern) vorgesehen. Die entsprechenden Gewichtsschilder wurden je nach Bauart zusammengestellt. Später verwendete man für Elektro- und Diesellokomotiven die kleineren Schilder wie bei den Tenderlokomotiven.

Die schlechte Reinigung dieser Schilder ließ bald die Entfernung derselben an die Tagesandordnung kommen. Die meisten Schilder haben die Neubauelektroloks erhalten. (Klar, die Stückzahlen der Maschinen sprechen für sich). Aus jenem Reinigungsfimmel wurden laut ehemaligem Dienststellenleiter des Bw Stuttgart sämtliche Bw-Schilder entfernt und durch lackierte Anschriften ersetzt. Nur an die Eigentumsschilder und Fabrikschilder wollte wohl keiner so schnell ran. (zum Glück für uns Sammler....)

Bekannt sind mir Schilder aus der Bundesbahnzeit: Neubaudampflokomotiven sowie die Einheitselektrolokomotiven. Allerdings habe ich auch eine 163 mit kleiner Tafel und eine 194 mit einer sehr großen Tafel fotografiert.

Die Bremslast war für Personenbeförderung (P) und Güterbeförderung (G) separat angegeben.

Die Schilder wurden schwarz lackiert, die Buchstaben und Ziffern geschliffen und poliert. Höhe 2,5 bis 3mm.

Galerie Bremsgewichtstafeln

Gewichtstafeln von Dampfloks:

DB
- Messingguss -

Standard ohne Stempel/Gusszeichen

DB
- Aluguss - 

Standard ohne Stempel/Gusszeichen

DB
- Aluguss lackiert, Klebeziffern 

Standard ohne Stempel/ Gusszeichen, sonst vermerkt

Baureihe 05

-

-

-

Baureihe 10

-

Gewichtstafel in Messing von Baureihe 23, Einsteckziffern in Messing
Einsteckziffern Messing

Gewichtstafel in Messing von Baureihe 23, Einsteckziffern in Alu
Einsteckziffern Alu

Baureihe 23

Gewichtstafel Baureihe 23, Deutsche Bundesbahn
Baureihe 23

-

Baureihe 65 Baureihe 65

-

-

Gewichtstafel Baureihe 66, Deutsche Bundesbahn
Baureihe 66

-

Gewichtstafel Baureihe 82 in Messing mit Messing-Steckziffern

Gewichtstafel Baureihe 82 in Messing mit Alu-Steckziffern
Baureihe 82,
Steckziffern in Aluminium


Baureihe 82

-

 

Gewichtstafeln von Elektroloks:

DB
- Messingguss -

ohne Stempel/Gusszeichen

DB
- Aluguss - 

ohne Stempel/Gusszeichen

DB
-Aluguss + lackiert-
-Blech, lackiert- 

ohne
Stempel/Gusszeichen

-

-

Gewichtstafel von E03, Foto: Hartmut Riedemann
Baureihe E03

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Gewichtstafel Baureihe E10, Deutsche Bundesbahn
Baureihe E10.101-287

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Gewichtstafel E10.1239 mit 86t aus Alu
Baureihe E10.1239-1244
(Rückseite: HuS-Gusszeichen)

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Gewichtstafel Baureihe E10.12, Deutsche Bundesbahn
Baureihe E10.1265-1270
Baureihe E10.1308-1312

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Gewichtstafel E10 mit 85 Tonnen
Baureihe E10.288-307
Baureihe E10.313-476
ab 477 keine Schilder mehr

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Gewichtstafel E10 mit 85 Tonnen, anderes Schriftbild !
Baureihe E10.288-307
Baureihe E10.313-476,
 anderes Schriftbild

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Gewichtstafel Baureihe E40, Deutsche Bundesbahn
Baureihe E40
Gewichtstafel E40 Lack und Alusteckziffer
Baureihe E40

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Gewichtstafel von Baureihe E40.11+13+15
Baureihe E40.11+13+15
Baureihe E40.11+13.15

-

Baureihe
E41 001-069: 66t

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Gewichtstafel Baureihe E41, Deutsche Bundesbahn
Baureihe
E41 059 und ab E41 070
Gewichtstafel E41 mit Klebeziffern
Baureihe E41 mit Klebeziffern
(HuS-Gusszeichen ->Bild)

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Gewichtstafel E44 DB
Baureihe E44 DB
GS-Gusszeichen -> Bild

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Gewichtstafeln E50 001-025 mit 126t, Lok hatte die Tatzlagermotoren
Baureihe E50 001-025
Tatzlagerantrieb

Baureihe E50 026-194 mit gemalten Ziffern
(Rückseite: HuS-Gusszeichen)
Gummiringfederantrieb

 

Gewichtstafeln von Dieselloks:

DB
- Messingguss -

ohne Stempel/Gusszeichen

DB
- Aluguss - 

ohne Stempel/Gusszeichen

DB
-Aluguss + lackiert-
-Blech, lackiert- 

ohne
Stempel/Gusszeichen

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Gewichtstafel von V36
DB, GAl, von V36 !

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Bremsgewichtsschild Zeichnung vom Januar 1960
(vom Januar 1960, zum vergrößern anklicken 354kB)

 

Bitte alles Foto-Material und die Anfragen an folgende Adresse:    info@lokschilder.info